Meine politischen Vorstellungen
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Bruckerinnen und Brucker,
das Engagement für eine lebenswerte und zukunftsfähige Heimat ist für mich seit Jahrzehnten selbstverständlich – und ein Herzensanliegen: ich lebe gerne in Fürstenfeldbruck, und möchte auch, dass die Menschen, die hier seit Jahren ansässig sind, es sich weiterhin leisten können, hier zu bleiben und dass Sie sich wohlfühlen in unserer Stadt – über Generationen hinweg.
Weil sich hierzu riesige Herausforderungen ergeben und zu deren Bewältigung Kraft, Erfahrung, Wissen und Mut erforderlich sind, bewerbe ich mich um das Amt des Oberbürgermeisters bei der Wahl am 5. März 2023:
Ich bin 56 Jahre alt, Dipl.-Geograph, seit 23 Jahren verheiratet mit meiner Frau Susanne und habe zwei erwachsene Kinder. Beruflich bin ich selbständig als Gastronom und mit einer Agentur, mit der ich die Regionalmesse „interior“ in Kooperation mit der Schreiner-Innung und der Kreishandwerkerschaft organisiere.
Seit 1990 engagiere ich mich als Stadtrat in Bruck in unterschiedlichen Positionen, aktuell als Referent für Feste und Märkte, Aufsichtsrat der Stadtwerke und Fraktionsvorsitzender der FW-Stadtratsfraktion. Über die reine Stadtratstätigkeit hinaus bringe ich mich ehrenamtlich als Initiator des Bürgerprojekts Solar und bei der Vorbereitung der Gründung einer Wohnungsbaugenossenschaft in unserem Bruck bürgerschaftlich ein.
Aus der täglichen Erfahrung heraus sind für mich Kommunikation und das gemeinsame abgestimmte Arbeiten der Schlüssel zum Erfolg. Wo Menschen aufhören miteinander zu reden, kann kein gemeinsamer Lösungsweg gefunden werden.
Durch mein jahrzehntelanges Wirken weiß ich, wie wichtig Toleranz und Akzeptanz sind. Man muss die Menschen mitnehmen. Die Ehrenamtlichen fangen in diesem Land viel auf, was nicht "funktioniert". Sie müssen in ihrer Arbeit unterstützt und gefördert werden. Das zeigt sich gerade jetzt in Zeiten der Unsicherheiten und des Umbruchs. Meiner Meinung nach werden wir nur mit einem „unterstützenden Ehrenamt“ unseren Lebensstandard aufrecht erhalten können: denn die schönste gesetzliche Vorgabe nützt nichts, wenn es keine Mitarbeiter gibt.
In vielen Bereichen müssen wir endlich anfangen neu zu denken und zu handeln. Wir haben in Stadt und Region zum Glück noch viele mittelständische Betriebe mit innovativen Ideen, die es unbedingt zu unterstützen gilt. Das Areal des Fliegerhorstes muss auf jeden Fall ein Wirtschaftsstandort mit Leuchtkraft werden! Nur mit einer florierenden Wirtschaft sind umfassende Investitionen in unser Kinder-Betreuungs- und Bildungssystem sowie in soziale Projekte möglich.
Kombiniert muss dies mit neuen Mobilitätskonzepten werden, die auf den vorhandenen Strukturen aufbauen, aber auch neue Ideen zulassen.
Die Kinder und Jugendlichen sind unsere Zukunft. Wir müssen ihnen zuhören und ihre Ideen aufnehmen und ernst nehmen. Sie erleben die Welt durch die globale Vernetzung ganz anders als wir es getan haben. Kurzum:
Packen wir es an – gemeinsam – aus der Mitte der Bevölkerung heraus.
Es würde mich freuen, wenn Sie diesen Weg mitgestalten und Sie mich unterstützen.
Mit tatkräftigen Grüßen
Ihr
Markus Droth